Dienstag, Dezember 20, 2011

Sir Ken Robinson: Changing Education Paradigms (RSAnimate)

Dieses Video zum Thema Bildung ist einfach genial, inhaltlich wie formal:

Montag, Dezember 12, 2011

Vom neuen "Prost" zum neuen "Ich liebe dich"

Oder wie es ein plattdeutscher Trinkspruch
nach Hollywood schafft

"Ich sehe dich!" ist eine herzliche Begrüßung auf Na'vi, der Sprache der blauen Damen und Herren im Blockbuster Avatar. Man muss kein Ammerländer sein, um einen traditionelle plattdeutschen Trinkspruch rauszuhören. Und dort geht es noch weiter:

Ik seh di! - Dat freit mi!
Ik sup di to - Dat do!
Proost!
Ik heb di to sapen! - Hest’n rechten Drapen!
So hebbt wi dat jümmer doe’n! -
so schall dat og wiedergahn!

Weil James Cameron politisch korrekt auf den weiteren Text und entsprechende Getränke verzichtet hat, wird das schöne "ich seh' dich" schon zum neuen "ich liebe dich" erklärt. Sprache wandelt sich.

Montag, November 28, 2011

Der Eremit

Einen entpflichteten Professor kurzerhand zum Einsiedler machte heute die Süddeutsche Zeitung:


Ein netter Tippfehler.

Mittwoch, Oktober 26, 2011

Moderne Kaffeespezialitäten

Für echte Gourmets gibt es nur eines: handgefiltert. Nichtsdestotrotz lohnt sich immer die Anschaffung moderner Geräte.


Freitag, Oktober 21, 2011

False Friends II: Leichtes Tellergericht, asiatisch

Bei diesem "Instant Teller" handelt es sich nicht um Tütensuppe, eher um knisternde Scheine...

Sonntag, Oktober 16, 2011

False Friends I: Die Untoten

Aus rein deutscher Sicht lohnt es sich nicht, hier auf freien Eintritt zu setzen:

Dienstag, März 01, 2011

Kanadischer Stil

Was man in Kanada unter einem kleinen Auto versteht, weicht zuweilen von mitteleuropäischen Vorstellungen ab. Der Smart wurde im übrigen nicht in Vancouver erfunden, wohl aber ist diese Marke hier erhältlich.

Beim Versuch der Geldwäsche ist auch hierzulande Besonnenheit angeraten. Insbesondere bei steigenden Temperaturen während des Trockenvorgangs ist mit schrumpfendem Budget zu rechnen.

Donnerstag, Januar 20, 2011

Deutsch für Kenner

Man muss eine Sprache einfach lieben, die Sätze wie diesen möglich macht:

"In der Nacht zum 28.Juli 2004 brach einer der Polizistenmörder von Malexander zusammen mit ein paar anderen Gefangenen aus der außerhalb Stockholms gelegenen Strafanstalt Hall aus."

Aus: Maj Sjöwall/Per Wahlöö: Der Polizistenmörder, Rowohlt Taschenbuch 2008, Vorwort von Liza Marklund, S. 8.

Donnerstag, Dezember 09, 2010

Guerilla Marketing

Nicht nur Eckart von Hirschhausen meint, diese Aktion sei 'das absurdeste PR-Ding', das er je gesehen habe:



>> Via: Source-Werbeartikel

Montag, November 15, 2010

Sonntag, November 14, 2010

Skurril

Missbrauch der eigenen Marktposition kann man Telefónica Deutschland nicht vorwerfen: Tippt man als Alice-Kunde fehlerhaft "o2." ohne Top-Level-Domain in die Browserzeile, erscheint die Alice-Suchseite. Nur findet sich dort weder ein Link zum eigenen Angebot noch zum geschwisterlichen Angebot von o2 - das eigentlich gesucht war. Stattdessen werden die größten Mitbewerber angepriesen. Das ist nobel.

Screenshot:

Mittwoch, Oktober 13, 2010

Freud'sche Stilfrage

Sigmund Freud


Der launige Stil-Test der Frankfurter Allgemeinen hat für jeden Text ein anderes erfolgreiches Vorbild auf Lager; das oben stehende war doch einigermaßen überraschend (Probetext war die De Bono-Rezension). Nun denn, eine Umbenennung in "dramaturgische Couch" wird erwogen. (Und nur keinen ***-Neid!)

>> Via: Die Rückseite der Reeperbahn

Sonntag, Oktober 10, 2010

Kreativ: De Bonos neue Denkschule

Kritisches Denken ist der Standard in der westlichen Kultur. Man hält es nicht nur für ausreichend, sondern für überlegen. Insbesondere sind es intelligente, gebildete Menschen, die dem Irrglauben erliegen, ihre gelehrte Meinung sei allein ausreichend und erübrige weiteres Denken. Doch das ist weder kreativ noch effektiv. So werden bekannte Lösungen – auch schlechte – zementiert und schnelle Ideen den guten Ideen vorgezogen. Häufig setzen sich die Menschen durch, die versiert gegen neue Ideen argumentieren können, indem sie einen kleinen Makel herausstellen. Diese Idee wird dann unter großem Triumph eingemottet, statt sie weiterzuentwickeln. Damit räumt Edward de Bono auf – der Denkforscher und -praktiker mit der weltweit größten Anerkennung.

De Bono stellt in kurzen Kapiteln zahlreiche Methoden vor, die Denken systematisieren, Sackgassen aufzeigen und umgehen helfen und so zu einem kreativeren und vor allem produktiveren Denken führen. Die Methoden unterstützen unterschiedliche Stufen des Denkprozesses. Sie helfen, Alternativen zu finden, zu beurteilen und die Ideen anderer besser zu verstehen, ohne darüber zu früh zu urteilen.Verfrühte Urteile behindern das Denken. Etwa nutzt de Bono vermeintlich unbrauchbare Ideen als Hilfsmittel, weiter zu denken und neue Richtungen zu finden, anstatt sein Ego zeitaufwendig mit dem Nachweis zu aufzublasen, dass diese oder jene Idee schlecht ist. Wichtig ist dafür eine bewusste Wahrnehmung. Da Wahrnehmung auf Muster zurückgreift ist es notwendig, diese Muster zu erkennen, um neue Richtungen einzuschlagen. De Bono prägte dafür den Begriff laterales Denken: eine Denkform die nicht wertend und hochflexibel ist.

Bei de Bono ist der Leser gefordert durchgehend mitzudenken, um die Ausführungen zu verstehen und vor allem auszuprobieren. Der sehr flüssige und unprätentiöse Text erleichtert dies. Hinderlich sind die vielen Abkürzungen, die de Bono für seine Methoden verwendet – allerdings argumentiert er selbst für deren Nutzen gegenüber selbsterklärenden sprachlich schönen Ausdrücken. Einige der Übungen sind zudem nur schwer nachzuvollziehen, weil eine Erklärung fehlt, wie man es richtig macht. Wer die „neue Denkschule“ allerdings mit wachem Geist durchgeht, wird immer wieder die Erfahrung machen, wie stark er oder sie selbst dem urteilenden Denken verhaftet ist und wie bequem es doch ist, eine vorgefasste Meinung als Lösung zu akzeptieren, statt nach neuen Ideen zu suchen. Die Übungen zeigen: Es kostet Überwindung, ohne die fast immer vorhandene eigene Meinung zu denken. Diszipliniertes Training und formelles Arbeiten ist unerlässlich, um de Bonos Methoden zu erlernen. Dass de Bono Denken auf kurze hochkonzentrierte Phasen beschränkt, ist dabei eine positive Erleichterung.

Für die kreative Arbeit mit Sprache oder Filmdramaturgie sind de Bonos Methoden gut einsetzbar – auch einzeln. Auch wenn der explizite Bezug nicht hergestellt wird, werden Lesern mit dramaturgischem Blick viele Feststellungen (etwa zur Wahrnehmung) bekannt vorkommen. Ein praktischer Nutzen lässt sich leicht herstellen. De Bono erklärt das Denken und Handeln unterschiedlicher Personen (innerhalb ihrer „logischen Blase“), wie es auch in der Figurengestaltung einsetzbar ist. Und er gibt Hinweise, wie man aus unproduktiven Denkrichtungen wieder zum kreativen Weg zurückfindet. Allein wenn eine der Methoden haften bleibt und bei der Arbeit hilft, hat sich dieses schmale Buch schon seine Empfehlung verdient.

Mittwoch, August 25, 2010

Brett Domino

In UK schon fast eine Legende: Brett Domino und sein Trio.
Hier eine kleine Würdigung ihrer enormen Kreativität:



>> Siehe auch Bretts Youtube-Channel.
>> Via: Sheng-Fui